Interdisziplinäre Myanmar-Konferenz 2017

In den letzten fünf Jahren haben wir in Myanmar politischen, sozialen und wirtschaftlichen Wandel beobachtet. Konflikte sind (neu) aufgeflammt, es gab Bemühungen um Frieden, es gibt eine neue Regierung, und doch sehen wir nur wenig neue politische Ansätze. Die Zivilgesellschaft hat größere Spielräume, doch die Meinungsfreiheit wird durch veränderte Grenzen beschnitten. Jeder Versuch, die Entwicklungen Myanmars an dieser Stelle umfassend zu beschreiben, ist vergeblich, lassen wir das. Stattdessen laden wir Sie herzlichst ein, Ihre Erfahrungen und Ihre Expertise während der diesjährigen interdisziplinären Myanmar-Konferenz mit einzubringen.

Die Interdisziplinäre Myanmar-Konferenz 2017 knüpft an eine Reihe früherer Treffen, Workshops und Konferenzen an. Das 2012 in Passau gegründete Wissenschaftsforum Myanmar (WiMya) ist Ende 2016 aufgegangen im Myanmar-Institut. Ziele des Instituts sind unter anderem Vernetzung und Austausch der kleinen – aber wachsenden – Gruppe der zu Myanmar Forschenden im deutschsprachigen Raum und die Vernetzung mit internationalen und Forschern in Myanmar. Nach den Tagungen, die seit 2012 in dieser Tradition in Passau, Halle, Zürich und Berlin stattfanden, wollen wir mit der diesjährigen Konferenz einen weiteren Schritt in diese Richtung gehen.

Dieses Jahr wurde die alljähliche Konferenz von der Abteilung für Südostasienwissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universtität Bonn ausgerichtet. Die Abteilung wird geleitet von Herrn Prof. Dr. Christoph Antweiler.

Die Konferenz fand vom 16. bis zum 18. Juni 2017 statt. Hier geht es zur Konferenz-Website. Die nächste Veranstaltung wird im Sommer 2018 von der Uni Konstanz organisiert.